Folgendes beschreibt die Vorgehensweise, um Adblock Plus für alle Nutzer zentral zur Verfügung zu stellen.

Zunächst wird die aktuelle Version der Installation heruntergeladen, hier „adblock_plus-1.1.3-fx+sm+tb+fn.xpi“.
Diese Datei wird nun in „adblock_plus-1.1.3-fx+sm+tb+fn.zip“ umbenannt und in einen neuen Ordner entpackt.
Das Archiv enthält die Dateien des AddOns und nun muss der Ordner mit der eindeutigen ID des AddOns benannt werden. Um diese ID herauszufinden, installiert man entweder auf einem Test-Client das AddOn manuell und kopiert den Namen, der im Profilverzeichnis von Firefox liegt, oder öffnet die im Archiv enthaltene Datei „install.rdf“, in der die ID ebenfalls auftaucht:
{d10d0bf8-f5b5-c8b4-a8b2-2b9879e08c5d}

Der Ordner wird folglich „{d10d0bf8-f5b5-c8b4-a8b2-2b9879e08c5d}“ genannt.

Nun muss dieser Ordner natürlich an einen für jedes Computer- und Benutzerkonto lesbaren Bereich verschoben werden, hier: „%LOGONSERVER%\netlogon\Softwareverteilung\Firefox\Extensions\{d10d0bf8-f5b5-c8b4-a8b2-2b9879e08c5d}“.

Daraufhin muss auf einem Test-Client AdBlock Plus manuell installiert, und die gewünschten Filterlisten ausgewählt werden. Daraufhin erzeugt AdBlock Plus im Nutzer-Profil von Firefox den Ordner „adblockplus“ der die Filterlisten-Datei „patterns.ini“ enthält, in der alle Filterlistenabbonnements enthalten sind.
Diese Datei wird besten in den bereitgestellten Ordner des AddOns verschoben.

Um die Änderung des Pfades der pattern-Datei AdBlock Plus bekannt zu geben, werden folgende Änderungen an der Datei „{d10d0bf8-f5b5-c8b4-a8b2-2b9879e08c5d}\defaults\preferences\adblockplus.js“ vorgenommen:

pref(“extensions.adblockplus.currentVersion”, “1.0″);
// „1.0“ unterdrückt das Dialogfeld zur Auswahl einer Filterliste beim ersten Start

pref(“extensions.adblockplus.patternsfile”, “C:\Programme\Mozilla Firefox\extensions\{d10d0bf8-f5b5-c8b4-a8b2-2b9879e08c5d}\patterns.ini”);
// verlegt den Pfad zum Pattern-File vom Firefox Profil in das Programmverzeichnis, in dem Nutzer keine Änderungsberechtigung haben

Mit einem Startup Script wird nun geprüft, ob Firefox installiert ist, dann ob der Ordner bereits vorhanden ist und falls nicht, wird er von dem Bereitstellungsort in das Firefox Programmverzeichnis kopiert. Dieses Script wird als Startup Script hinterlegt, damit es mit Systemrechten ausgeführt wird.

Die Pattern-Datei wird zentral von diesem Ort aus verteilt, es ist lediglich von Zeit zu Zeit notwendig eine aktualisierte Version dort abzulegen, die erneut beim Starten kopiert wird, sobald sie neuer ist. Hierfür empfiehlt sich robocopy aus dem Ressource Kit.

Nach abschließenden Tests kann Firefox innerhalb der Domäne verteilt werden.

weiterlesen: AddOns – Bereitstellung eines eigenen Repositorys

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